Wasserwacht Idar-Oberstein, Ortsverein Rilchenberg

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Idar-Obersteiner Wasserretter zeigten souveräne Leistungen bei 3-Länder-Wettkampf

28 Teams aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz traten am 20.04.2013 in Bad Münstereifel / Euskirchen in einem ganztägigen Wettbewerb mit Staffelschwimmwettkämpfen, einem anspruchsvollen Erste-Hilfe-Parcours und Aufgaben zum diesjährigen Jubiläum des Roten Kreuzes „150 Jahre Menschlichkeit“ gegeneinander an.

Die Wasserwacht Rheinland-Pfalz schickte ihre 5 besten Mannschaften, die beim Landesentscheid am 10. März 2013 im Hallenbad in Idar-Oberstein ermittelt wurden, ins Rennen. Dies waren ausnahmslos Mannschaften aus der Wasserwacht Idar-Oberstein, die erneut ihre Spitzenstellung in der Wasserrettung unter Beweis stellen konnten. Mit einem 3. Platz (8-10jährige) und 4 Zweitplatzierungen in den höheren Altersklassen konnten die Schwimmer durchaus stolz und zufrieden mit ihrer Leistung sein.

Vor historischer Kulisse der mittelalterlichen Stadt Bad Münstereifel galt es Verletzte, die von der Bergwacht von der Stadtmauer abgeseilt wurden, zu übernehmen und weiter zu versorgen. Desweiteren traf man auf eine mutige Bürgerin, die einem in der Erft verunglückten Kind helfen wollte. Sie war bewußtlos und wurde per Rettungsbrett aus dem Flüsschen geborgen. Das Kind benötigte eine Herz-Lungen-Wiederbelebung. Für die Jüngsten war der Erste-Hilfe-Parcous nicht minder schwierig. Galt es doch mit Hilfe von Rettungshunden ein vermisstes Kind aufzuspüren und kleinere Wunden zu versorgen. Die Anforderung stiegen mit der Altersklasse. Die Jugendlichen mussten nicht nur Wunden versorgen, sondern zusätzlich eine Gehirnerschütterung erkennen und die erforderlichen Maßnahmen bei einer dann plötzlich auftretenden Bewußtlosigkeit ergreifen.

Insgesamt 13 Erste-Hilfe-Stationen wurden von den Mannschaften bewältigt. Die Schmuckstädter zeigten auch hier durchweg ihr ganzes Können. „Es kommt darauf an, die Komplexität und Problematik zu erkennen, Prioritäten zu setzen, Entscheidungen zu treffen und aus Fehlern, die sich einschleichen, zu lernen.“, so das Resümee des
Oberschiedsrichters Martin Scherhag.

Im Rot-Kreuz-Bereich galt es Wissen aus der Rotkreuz-Geschichte und dem humanitären Völkerrecht bei verschiedensten altersgerechten Aufgabenstellungen unter Beweis zu stellen.

Nach dem für alle Mannschaften körperlich anstrengenden Erste-Hilfe-Parcours ging es nach der Mittagspause ins Eifelbad. Dort wurden die letzten Reserven mobilisiert. In 6 Rettungsschwimmstaffeln zeigten die Mannschaften, die bei der Jugend aus 3 Mädchen und 3 Jungen einer Altersklasse bestehen, ihr schwimmerisches Können. Besonders hervorzuheben ist hier die Leistung der Jüngsten, die trotz des anstrengenden Wettbewerbstages auch im „nassen Element“ noch alles gaben.

Die Wasserwacht Idar-Oberstein sieht sich für die kommenden Deutschen Meisterschaften gewappnet und wird auch dort Rheinland-Pfalz vertreten.

Autorin: Sabine Müller

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