Wasserwacht Idar-Oberstein, Ortsverein Rilchenberg

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13. Bundeswettbewerb im Rettungsschwimmen der Jugend

Idar-Obersteiner Wasserwacht ging für Rheinland-Pfalz in Magdeburg an den Start

Am 6. September traten 18 junge Rettungsschwimmer mit ihren Betreuern, Eltern und Schlachtenbummlern die Fahrt nach Burg bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) an. Nach langer Anfahrt konnten die Quartiere am Abend in einer Schule bezogen werden.

Direkt nach dem Frühstück ging es am Samstag für die beiden jüngsten Mannschaften (8-10-Jährige und 11-13-Jährige) in die Burger Schwimmhalle am Goethepark. Bepackt mit Rettungsboje, Rettungs-ball, Tauchringen, Rettungsringen, Flossen und T-Shirts zum Schwimmen ging es nach dem Einschwimmen los. Angefeuert von ihren Schlachtenbummlern absolvierten sie die schwimmerischen Disziplinen souverän.

Währenddessen gingen die Größeren (14-16-Jährige) mit 4 Erste-Hilfe-Taschen auf den Parcours. An sechs Stationen konnten sie ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Einen Zeckenbiss, ein Strom-unfallopfer und einen Bewusstlosen galt es zu versorgen. Dabei war es wichtig, die Situation zu erkennen und professionell zu handeln. Auch ganz aktuelle Fragen, wie: „Änder was, bevor‘s das Klima tut!“ wurden in der Gruppe besprochen und gelöst.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schule wurde gewechselt. Die beiden jüngeren Mannschaften gingen zum Erste-Hilfe-Parcours. Dort warteten geschminkte Mimen mit Schnittwunden, Unterkühlung, Hundebiss, Übelkeit, allergischen Reaktionen sowie weitere Herausforderungen auf sie.

Die Größeren machten sich mit schwerem (4x5 kg Ringe) und teils störrischem Gerät (Rettungsleine, Flossen, Jacken zum Schwimmen) auf den Weg zur nahen Schwimmhalle und stellten sich dort den Wettkampfdisziplinen.

Es war für alle drei Mannschaften die erste Erfahrung auf Bundesebene. Die Qualifikation dazu hatten sie sich zuvor bei den Landeswettbewerben im Rettungsschwimmen (der Wasserwacht) und in der Ersten Hilfe (des Jugendrotkreuzes) gesichert. In der Gesamtwertung belegten die 8-10-Jährigen einen beachtlichen 6. Platz. Und die beiden anderen Mannschaften (11-13-Jährige und 14-16-Jährige) belegten je einen respektablen 8. Platz.

Es wurden persönliche Bestzeiten geschwommen, und die Kleinsten verblüfften mit ihrem Wissen in Umweltfragen, das ihnen in der Einzelwertung einen 2.Platz bescherte. So ging ein sehr aufregendes, schönes und erfolgreiches Wochenende zu Ende.

Wie aktuell und bedeutend die Arbeit der Rettungsschwimmer ist, konnte man in der NZ von Do., dem 12. Sept. 2013, im Bericht „Mehr Menschen beim Baden ertrunken“ lesen.

Heike Bennoit am 27.09.13

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