Wasserwacht Idar-Oberstein, Ortsverein Rilchenberg

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Landesentscheid in Idar-Oberstein

Hochspannung war angesagt beim Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen der DRK-Wasserwacht, der in diesem Jahr in Idar-Oberstein ausgetragen wurde. Seit 1979 werden bei dieser Veranstaltung jährlich die besten Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer gesucht, die in drei Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Unter den 84 gemeldeten Teilnehmern waren Rettungsschwimmer/innen aus Cochem, Koblenz, Römerberg, Idar-Oberstein u.a. Mit Abstand die weiteste Anreise mit knapp 900 km hatte das Team der Österreichischen Wasserrettung des Landes-verbandes Steiermark aus Kalsdorf bei Graz, mit der die Wasserwacht des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz eine jahrzehntelange Freundschaft verbindet.

Mit einer außergewöhnlichen Leistung machte die 13-jährige Idar-Obersteinerin Alida-Nadine Dreher auf sich aufmerksam, die ihre Altersklasse überlegen mit der höchsten Punktzahl des Tages (2.350 Punkte) gewann. Dabei stach vor allem ihre Zeit in der zweiten Disziplin, dem Rückenschwimmen ohne Armtätigkeit hervor. Bei dieser Übung, die als wesentliche Voraussetzung zum eigentlichen Retten gilt, kommt es darauf an, 50 Meter in Rückenlage nur mit Brustbeinschlag zu schwim-men, ohne dabei die Arme einzusetzen. Neben einer hohen Wasserlage im Hohl-kreuz (Gleitbootlage) spielt hierbei der Beinschlag mit Schwunggrätschtechnik die entscheidende Rolle. Der Beinschlag muss symmetrisch, kräftig, mit hoher Tritt-frequenz und geringem Widerstand erfolgen. Die Arme werden dabei gestreckt hinter dem Kopf gehalten, was die Wasserlage begünstigt. Auch bei der Wendetechnik mit Kipp- oder Tellerwende können wichtige Zehntelsekunden gewonnen werden. Alida-Nadine erzielte hier mit 53,5 sec eine fantastische Zeit in ihrer Altersklasse.

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