Wasserwacht Idar-Oberstein, Ortsverein Rilchenberg

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Wasserwacht begleitet Feuerwehr-Weltrekord

Einen Rekordversuch der besonderen Art versuchten die Jugendfeuerwehren aus Rheinland-Pfalz:
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Patenschaft zwischen dem Bundesland Rheinland-Pfalz und dem Partnerland Ruanda, wollten die Jugendfeuerwehren aus Rheinland-Pfalz ins Guinnesbuch der Rekorde. Dazu sollte eine Wasserwand von 25km Länge auf der Mosel errichtet werden.

Die Wasserwacht sorgte gemeinsam mit Feuerwehr und THW für die Sicherheit von der Wasserseite aus. Ihre Aufgabe war es, auf der Mosel Patrouille zu fahren, um im Ernstfall schnellstens vor Ort Hilfe leisten zu können.

Bereits um 07:30 Uhr begann der Dienst der Wasserwachtler mit dem Treffen am DRK-Zentrum in Cochem. Die Einteilung wurde vorgenommen und die Boote mussten gewassert werden. Um 09:00 Uhr waren alle Boote in ihren Einsatzgebieten und die Verpflegung wurde aufgenommen. Danach wurde den Abschnittsleitern die Einsatzbereitschaft der vier Boote gemeldet. Das Idar-Obersteiner Boot mit seiner Zwei-Mann-Besatzung wurde im Mittelabschnitt kurz hinter der Schleuse bei Bruttig bis zur Brücke über die Mosel, von Mosel-Kilometer 57,5 bis 58,5 eingesetzt.

Die Feuerwehren kamen aus ganz Rheinland-Pfalz an die Mosel. Ob aus Ludwigshafen oder aus Koblenz, aus allen Teilen des Landes waren die Junghelfer angerückt, den Weltrekord zu brechen. Mehr als 3000 Feuerwehrjugendliche trafen sich am Moselufer. Schläuche wurden ausgerollt und Pumpen in Stellung gebracht.

Aus dem Kreis Birkenfeld waren die Jugendfeuerwehren aus Idar-Oberstein und der VG Herrstein beteiligt.

Um Punkt 13.00 Uhr hieß es "Wasser marsch!" und aus allen Rohren wurde Wasser gespritzt. Auf der Mosel wurden Mehrzweckboote der Feuerwehr stationiert, um die Seitenwechsel zu überbrücken, so dass eine geschlossene Strecke Wasserwand entstand.

Mit dem Hubschrauber flog kein geringerer als unser Ministerpräsident Kurt Beck die gesamte Strecke ab. Gegen 13.20 Uhr hieß es dann "Wasser halt!" und alle Strahlrohre wurden geschlossen. Nun begann das bange Warten. "Haben wir es geschafft?" hörte man viele Jugendliche fragen?

Nach dem Rückbau trafen sich alle Beteiligten im Cochemer Stadion zu einer Abschlussveranstaltung. Dort erfuhren dann alle: "Wir haben es geschafft!". Ein neuer Weltrekord war aufgestellt. Gegen 16:30 Uhr machten sich die Beteiligten auf den Weg nach Hause und freuten sich, dass sie ihr Ziel erreicht hatten.

Auf Seiten der Wasserwacht gab es keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden und so wurden die Boote wieder aus dem Wasser genommen. Feuerwehr, THW und die Wasserwacht waren mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden.

Bericht und Bilder: Roman Hartrampf

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